Schlangenzoo Walenwil

14. Februar

Foto: André Moosmann
Bericht

Besuch im Schlangenzoo, 14. Februar 2015

Am diesjährigen Valentinstag stand der Naturfotografen-Event ganz im Zeichen der Schlange. Organisiert von Hampi Forrer fanden sich 12 Naturfotografen im Schlangenzoo in Eschlikon ein, um sich dem Thema Schlangenfotografie ausgiebig zu widmen. Der Schlangenzoo wird geführt von dem Gründer Jean-Claude Villars und seiner Frau Hilde. Er ist der einzige Zoo dieser Art in der Schweiz und besteht schon seit über 14 Jahren. Mittlerweile sind dort 220 Gift- und Würgeschlangen aus aller Welt zu bestaunen.

Zu Beginn hören wir interessiert Jean-Claude Villars Einführung in die Schlangenwelt zu, während wir die von seiner Frau offerierten leckeren Gipfelis zu einem Kaffee geniessen. Hampi Forrer gibt den Teilnehmern wertvolle Tipps rund um die Fotografie am Terrarium und nun können sich die Fotografen gestärkt und gerüstet zu den begehrten Objekten begeben. Faszinierende Schlangen aus aller Welt, in den unterschiedlichsten Farben, Formen und Grössen finden wir hinter den Glasfenstern der Terrarien. Zwischen Boas, Pythons, Nattern und Co. entdecken wir auch einen kleinen Exoten, ein Chamäleon. Wir verteilen uns im Zoo und bauen unsere Stative, Blitzgeräte und Makroobjektive auf. Zum Teil bedurfte es einer Trittleiter, um unseren speziellen Fotomodellen näher zu kommen. Die geduldigen Tiere, lassen sich auch von unseren  Blitzlichtgewittern nicht aus der Ruhe bringen. Einige Tiere dürfen auch aus allernächster Nähe und ohne Glasscheibe vor der Linse fotografiert werden. Eine grüne Baumpython bewegt sich keinen Millimeter von der Stelle, obwohl ihr einige Objektive ziemlich nahe kommen. Erst als Hilde mit ihrer Wasserspritze für ein wenig Abkühlung sorgt, räkelt sich die Python auf ihrem Ast und lässt sich weiter geduldig in Szene setzen.

Bei einer wohlverdienten Pause können wir uns über die bis jetzt gesammelten Erfahrungen austauschen und uns mit gegenseitigen Tipps bereichern. Nachdem wir einige Fotos im Kasten haben, dürfen wir Zeuge einer Schlangenfütterung werden. Die kleine Würgeschlange lässt sich trotz Blitzen und umherstehenden Fotografen nicht von ihrem Festschmaus (einer toten Maus) abbringen. Auf Wunsch dürfen von den Zoowärtern ausgesuchte Tiere auch angefasst werden. Ein kleiner, mutiger Junge hält sogar still, als sich eine kleine Schlange unter seinen Pulli schlängelt.

Nach und nach füllt sich der Zoo mit Besuchern und es wird eng vor den Terrarien. So packen wir gegen Nachmittag langsam unsere Ausrüstungen zusammen und verabschieden uns von einem spannenden Tag und den fotogenen Reptilien.

Vielen Dank Jean-Claude und Hilde für die Liebe und Hingabe, mit der ihr diesen einzigartigen Schlangenzoo betreibt und dadurch die Möglichkeit schafft, einen Einblick in  diese faszinierende Tierwelt zu erhalten.

Auch einen ganz herzlichen Dank Hampi Forrer für die Organisation und das tolle Gelingen dieses aussergewöhnlichen Events.

Bildeindrücke